Inhalt:
Rassismus ist ein Thema, bei dem oft Unsicherheit mitschwingt: Was darf ich sagen? Was ist überhaupt gemeint? Und wo fängt es im Alltag an? In diesem Seminar schaffen wir einen offenen und respektvollen Raum, um genau darüber ins Gespräch zu kommen – ohne Vorwürfe, ohne Druck. Wir schauen ehrlich und klar hin, wie Rassismus im Alltag sichtbar wird, warum er oft unbemerkt bleibt und weshalb es manchmal so schwer ist, darüber zu sprechen. Wir werfen auch einen Blick darauf, wie unsere Geschichte und unsere Bilder im Kopf unser Denken prägen – und wie wir als Christen und als Gemeinschaft verantwortungsvoll damit umgehen können. Das Seminar will ermutigen, Fragen zu stellen, zuzuhören und neue Perspektiven zu gewinnen – damit wir sensibler, mutiger und liebevoller miteinander leben können.
Leitfragen im Seminar:
– Was genau ist Rassismus – und wo begegnet er uns im Alltag?
– Ab wann wird ein Verhalten oder eine Aussage problematisch?
– Warum fällt es uns oft schwer, über dieses Thema offen zu sprechen?
– Welche Rolle spielen Geschichte, Bilder und Prägungen in unserem Denken?
– Was können wir konkret tun – persönlich und als Gemeinde?
– Wie können wir zu einem respektvollen und wertschätzenden Miteinander beitragen?
Ziel:
Ein besseres Verständnis für (Alltags-)Rassismus entwickeln, eigene Denkmuster reflektieren und praktische Wege für einen sensiblen und respektvollen Umgang im Alltag und in der Gemeinde entdecken.
Für wen:
Für alle, die sich ehrlich mit dem Thema auseinandersetzen möchten – unabhängig von ihrem Vorwissen. Besonders geeignet für Mitarbeitende, Leitende und Interessierte in Kirchengemeinden.
Dieses Seminar wird Donnerstag und Freitag angeboten.