Inhalt:
Dieses zweitägige Seminar besteht aus folgenden Teilen:
• Teil 1 am Donnerstag: Ein Überblick zum Thema Trauma und Komplex-Trauma, sowie grundsätzliches zum Spektrum komplexer Traumafolgestörungen und Dissoziativer Störungen, insbesondere der Dissoziativen Identitätsstörung.
• Teil 2 am Freitag: Umgang mit Gewalt und Missbrauch im Kontext Gemeinde.
In diesem zweitägigen Seminar werden wir uns mit den Themen Trauma, dessen psychischen und körperlichen Folgen sowie spezifischen traumabedingten Störungsbildern beschäftigen. Damit die Themen ihren Schrecken verlieren und ein empathischer Zugang leichter wird, wird dieser Workshop von einer Betroffenen konzipiert und geleitet. Ein besonderer Fokus soll auf den Dynamiken von Missbrauch in gemeinschaftlichen (religiösen) Kontexten, den Auswirkungen auf Betroffene und möglichen Strategien zur Prävention liegen.
Das Seminar bietet:
• ein grundsätzliches Verständnis zu Trauma und seinen Folgen
• Einblicke in die Entstehung und Dynamiken komplexer Traumafolgestörungen, insbesondere der Dissoziativen Identitätsstörung
• Sensibilisierung für die besonderen Herausforderungen im Umgang mit Missbrauch in der Gemeinde
• Praktische Ansätze für Unterstützung und Begleitung Trauma-Betroffener aus Sicht einer Betroffenen
Ziel ist es, sowohl theoretisches Wissen zu vermitteln als auch Raum für Austausch, Reflexion und individuelle Fragen zu schaffen. Das Seminar richtet sich an Leiter, ehrenamtliche Mitarbeiter und Interessierte, die ein tieferes Verständnis für diese Themen entwickeln möchten.
Dieses Seminar wird Donnerstag und Freitag angeboten.
Das Seminar ist nur für beide Tage zusammen buchbar.