Life-Trust Sambia

Life-Trust Sambia

Life Trust Sambia

Die MV Sambia Mission Life Trust möchte den biblischen Missionsauftrag wahrnehmen und dabei besonders den ärmsten und bedürftigsten Menschen Sambias dienen.

FOKUS

Life Trust School Waya
Schulprojekt BOCCS
Patenschaften

Projekt Jonathan
Royal Rangers
Empowerment
MehrWert für Sambia

Die MV Sambia Mission Life Trust ist eine sozial-missionarisch ausgerichtete Stiftung in Sambia und rechtlicher Träger unterschiedlicher Projekte. Sie versteht sich als Arbeitszweig des Mülheimer Verbandes Freikirchlich-Evangelischer Gemeinden e.V. Mit allen seinen Projekten verfolgt der „Life Trust“ ein ganz spezielles Ziel: bedürftige Menschen und Familien durch Ausbildung, Jüngerschaft und Hilfe zur Selbstständigkeit zu unterstützen und sie dazu zu befähigen, ihr gesellschaftliches Umfeld nachhaltig zu verändern. Vertrauen in Gott, den Vater, Leidenschaft für Jesus Christus, Leitung durch den Heiligen Geist sowie biblische Prinzipien bilden dabei wichtige Eckpfeiler der Organisation, um gemeinsam mit Kirchen, Gemeinden und Partnerorganisationen Gottes Reich praktisch zu demonstrieren.

Die Arbeit des Life Trust
Um der HIV/Aids-Krise in Sambia zu begegnen, entstand in den späten 90er Jahren zunächst das AIDS-Waisen- und Schulprojekt BOCCS, welches in den Anfangsjahren bis zu 4.300 Kindern in acht Schulen in und um die Provinzhauptstadt Kabwe eine Schulausbildung ermöglichte. Aufgrund sich ändernder Rahmenbedingungen in Sambia wurde das Engagement im Schulbereich stetig angepasst und verändert. Die Arbeit des „Life Trust“ ist in den vergangenen Jahren zudem umfangreicher geworden und es entstanden weitere Arbeitsschwerpunkte.
Heute unterstützt, initiiert und leitet die Organisation vor allem 
  • die Life Trust School Waya, eine Privatschule für bedürftige Kinder im Armenviertel Waya. Neben der Leitung der Life Trust School Waya unterstützt Life Trust nach wie vor auch die BOCCS-Schulen. 
  • das Patenschaftsprogramm für Schulkinder. Durch unsere Hilfe ermöglichen wir ihnen eine Schulausbildung entweder an einer BOCCS-Schule oder an der Life Trust School Waya sowie medizinische Betreuung, eine monatliche Lebensmittelausgabe, das Übernehmen eventuell anfallender Schulgebühren und ein tägliches Mittagessen.
  • das Projekt Jonathan, um Schulabgänger durch Jüngerschaft und Ausbildung auszurüsten.
  • diverse Community Projekte (Empowerment), um Menschen durch Fertigkeiten Hilfe zur selbständigen Erwerbstätigkeit zu vermitteln.
  • das Projekt „MehrWert für Sambia“, um Geldmittel auch innerhalb von Sambia zu generieren und Menschen einen Job zu ermöglichen.
  • den ersten Royal Rangers-Stamm in Sambia (eine christliche Pfadfinderarbeit).
Hilfe, die ankommt: Patenschaften & Spenden

Patenschaften:
Zwei Patenschaftsprogramme des Life Trust bieten Möglichkeiten, einen Unterschied im Leben eines jungen Menschen in Sambia zu machen.
  • Schülerpatenschaft: Ermögliche einem bedürftigen Kind bzw. Waisenkind die Chance auf eine bessere Zukunft durch individuelle Betreuung und Schulbildung. Dabei verbleibt das Kind bei der erweiterten Familie (z.B. bei Großeltern oder anderen Verwandten), wie in Sambia üblich. Der Life Trust sorgt über seine eigenen Schulen in den Armenvierteln für die Grund- und Hauptschulausbildung. Die Patenkinder erhalten Mittagessen, medizinische Versorgung und Lebensmittelhilfe für die Familie.
  • Projekt Jonathan Patenschaft: Unterstütze vielversprechende Schulabgänger in ihrem Ausbildungsweg und präge die Leiter von morgen. Der/Die Jugendliche beginnt nach der Schule auf eigenen Füßen zu stehen. Wir kümmern uns um Ausbildung an einer weiterführenden Schule/Berufskolleg oder Universität und um individuelle Begleitung und Herausforderung durch einen Mentor. Jüngerschaft steht dabei im Zentrum: Halt im Leben durch einen gefestigten Glauben an Jesus Christus.
Zwei Patenschaften – Ein Ziel: „Wir wollen junge Menschen und Familien befähigen, ihr gesellschaftliches Umfeld nachhaltig zu verändern und in ihrer Beziehung zu Jesus Christus zu wachsen“. Weitere Informationen auf der Patenschaftsseite des Life Trust.

 

Spenden:
Neben dem Patenschaftsprogramm und der damit verbundenen Beziehung zwischen Pateneltern (zumeist in Deutschland) und Patenkindern, benötigt der Life Trust auch generell Unterstützung durch Gemeinden und Privatpersonen:
  • Wir brauchen insbesondere Unterstützung durch Gebet. Wir sind ein christliches Werk und rechnen mit dem konkreten Handeln des lebendigen Gottes in unserem Leben in unserer Arbeit. Aktuelle Gebetsinformationen sind im Rundbrief „Sambia aktuell und auf der Homepage des Life Trust zu finden.
  • Wir benötigen Gemeinden und Einzelspender, die den Life Trust regelmäßig unterstützen oder durch einmalige Sonderspenden mithelfen. Weitere Informationen auf der Spendenprojektseite des Life Trust.

 

Bankverbindung
Alle Spenden gehen auf das Konto des Mülheimer Verbandes und werden für die Arbeit der MV Sambia Mission „Life Trust“ verwendet. Der Mülheimer Verband verschickt jeweils im Januar/Februar des Jahres eine Spendenbestätigung für das vergangene Jahr.
Bankverbindung und genaue Spendenzweckangaben finden sich hier.
Life Trust School Waya

Die „Life Trust School Waya“ ermöglicht rund 400 Kindern (Stand Anfang 2019) eine Schulausbildung. Als christliche Schule vermittelt die Schule in Waya, in einem der Armenviertel der Provinzhauptstadt Kabwe gelegen, biblisch fundierte Werte, die eigenverantwortliches Handeln im sambischen Kontext fördern. Morgendliche Andachten und Religionsunterricht sind fester Bestandteil des Lehrplans. Als Vorbilder bringen die Lehrer und Mitarbeiter den Kindern christliche Wertvorstellungen nahe. Ein enger Kontakt und klare Kommunikation zwischen den Lehrern, Sozialarbeitern und Erziehungsberechtigten ist sehr wichtig. Um dies zu fördern gibt es z.B. das Lehrer-Eltern-Komitee. In den Besprechungen werden Probleme und Herausforderungen erörtert und gemeinsame Entscheidungen getroffen.

Unsere Vision
Durch eine fundierte Schulausbildung für besonders bedürftige Kinder wollen wir junge Menschen und ihre Familien dazu befähigen, ihr Umfeld im Armenviertel Waya nachhaltig zu verändern.
Eine gute Allgemeinausbildung
In grundlegenden Fächern wie der lokalen Sprache Bemba, Englisch, Naturwissenschaften und Mathematik werden die SchülerInnen in den wesentlichen Kompetenzen Lesen, Schreiben und Rechnen unterrichtet. In Haushaltslehre und Landwirtschaft werden sie in Fertigkeiten für ihr späteres Leben ausgebildet. Neben dem Sportunterricht erhalten die Kinder in den Fächern Kunst und Musik Freiraum für individuelle Kreativität.
Das Fördern sozialer Kompetenzen
Durch das Übertragen verschiedener Aufgaben wird den SchülerInnen Verantwortungsgefühl vermittelt. Sinn für Team und Kooperation wird durch Gruppenaufgaben im Unterricht gefördert. Respektvoller Umgang mit der Umwelt ist nicht nur Bestandteil des Unterrichts, sondern wird auch bei Ausflügen in die Natur praktisch geübt.

Unser Gebet
Wir wollen die Gemeinde Wayas mit Gottes Augen sehen und unsere Verantwortung für die Menschen ernst nehmen. Als Life Trust wünschen wir uns, dass unsere Schule in Waya eine „Schule der Hoffnung“ wird und dass die Kinder und ihre Familien in ihrer Beziehung zu Jesus Christus wachsen. Wir beten, dass sie in ihrem Wohnviertel im Randgebiet Kabwes ein Zeugnis für Gottes Handeln werden.

Freiwilligendienst beim Life Trust

Der Mülheimer Verband bietet seit 2012 einen staatlich geregelten Freiwilligendienst, den „Internationalen Jugendfreiwilligendienst“ (IJFD) beim Life Trust an. Der Life Trust mit Sitz in Kabwe/Sambia versteht sich als Arbeitszweig des MV in Sambia. Er ist die Aufnahmeorganisation für alle IJFD’leistenden im MV.

Zum PDF: Weitere Informationen zum IJFD

Für geeignete Interessenten, die nicht im IJFD entsendet werden können, bieten wir auch die Möglichkeit, entweder im „Anderen Dienst im Ausland“ (ADiA) oder auch im sogenannten „ungeregelten Freiwilligendienst“ als Projekthelfer entsendet zu werden. Beide Möglichkeiten bedürfen einer jeweiligen individuellen Absprache. Nachfragen dazu unter sekretariat@muelheimer-verband.de.

Leitung der MV Sambia Mission
Leitung in Sambia
Das deutsche Team in Sambia besteht aus vom MV entsandten Vollzeitmitarbeitern, den Freiwilligendienstleistenden und sonstigen (ehrenamtlichen) Mitarbeitern. Geleitet wird dieses Team von Pastor Marcus Dieckmann, dem Direktor des Life Trust. 

 

Leitung in Deutschland
Für die MV-Abteilung Mission in Sambia (Arbeitgeberverantwortung, Personalentsendung, Verwaltung der Spendengelder, Zusammenarbeit mit dem Life Trust) ist die von der MV-Leitung beauftragte Sambia-Missionskommission verantwortlich (Leitung: MV-Sekretär Dieter Stiefelhagen).

Indonesische Partnerkirche GGP

Indonesische Partnerkirche GGP

Partnerkirche GGP
Indonesien

Seit über 70 Jahren sind der “Mülheimer Verband” (MV) und die indonesische “Gereja Gerakan Pentakosta” (GGP) als Partnerkirchen freundschaftlich miteinander verbunden. In regelmäßigen Abständen besuchen sich wechselseitig Delegationen der Kirchen, um Beziehungen zu stärken, voneinander zu lernen und einander zu helfen.

FOKUS

Kirchenpartnerschaft
Theologische Ausbildung
Patenschaften
Begegnungen
Projekte

Geschichte der GGP
Johannes Thiessen geht nach Sumatra

Die Geschichte der GGP beginnt kurz vor der Wende zum 20. Jahrhundert, als der 19-jährige Johannes Thiessen den Ruf Gottes hörte: “Du sollst mein Botschafter in Sumatra werden.” Thiessen lebte in Russland, wohin seine Familie etwa 200 Jahre zuvor aus Friesland ausgewandert war.

Nach einem Bibelschulstudium in St. Crischona bei Basel und einer medizinischen Studie in Rotterdam landete er 1901 mit seiner Frau Anna-Marie an der Küste Sumatras. Auf beschwerlichen Wegen führte die Reise weiter ins Inland nach Pakantan zu den Batak. Bei diesen Menschen kam zu dieser Zeit bei Stammesauseinandersetzungen noch Kannibalismus vor.

Missionsstation Pakantan

In Pakantan baute Thiessen eine Kirche für 800 Menschen, und eine Schule und ein Waisenhaus entstanden. Sein Krankenhaus behandelte jährlich rund 6000 Menschen. Auch seine Söhne John und Henk wurden dort geboren.

Die GGP wird gegründet

Nach 12 Jahren kehrte Johannes Thiessen zu einem Heimataufenthalt nach Europa zurück. Dort lernte er die damalige Pfingstbewegung und ihre Führungspersönlichkeit Jonathan Paul kennen. Freundschaftliche Bande wurden geknüpft. Als Thiessen 1921 wieder nach Indonesien reiste, gründete er auf Java die “Gereja Gerakan Pentakosta” (GGP), eine pfingstlich ausgerichtete Freikirche, die später unter der Leitung seines Sohnes Henk Thiessen zur MV-Partnerkirche wurde.

GemeindegründungSbewegung

Mission 151
Auf ihrer alle 5 Jahre stattfindenden Delegiertentagung “Sidang Raya” haben die verantwortlichen Leiter im September 2015 eine neue Initiative gestartet, die sie in den letzten Jahrensehr engagiert und kreativ auf Regionalkonferenzen unter der “Parole” 151 bewerben. Sie fordern jede bereits etablierte Gemeinde (1) heraus, in den nächsten fünf Jahren (5) jeweils eine (1) neue Gemeinde zu gründen.


2. von rechts: Der Präses der GGP, Pastor Dr. Welly Mamusung

Unsere Partnerkirche setzt auf Wachstum
Bereits im Jahr 2006 beschloss die GGP, ihre gesamte Arbeit auf das Ziel “Wachstum” hin auszurichten. Die Botschaft von der Liebe Jesu soll durch die GGP verstärkt den Menschen in Indonesien bekannt gemacht werden. Damit verbunden soll den Menschen durch die Arbeit der Gemeinden vor Ort konkret gedient und in ihrem Lebensalltag geholfen werden. Innerhalb von wenigen Jahren hat sich daraufhin die Anzahl der zur GGP gehörigen Gemeinden nahezu verdoppelt. Doch bleibt die Herausforderung weiterhin riesig, denn Indonesien ist mit 240 Millionen Einwohnern der viertgrößte Staat der Welt und besteht aus über 10.000 bewohnten Inseln. Fast 90% der Menschen sind Muslime.

Theologische Ausbildung

Die GGP setzt, um ihre Wachstumsziele zu erreichen, vor allem auf die Ausbildung von jungen IndonesierInnen. In den vergangenen Jahren konnte sie mehrere theologische Schulen aufbauen, die ein Studium bis zum „Master of Theology“ anbieten. Hinzu kommen  weitere Schulen, die Bibelschulniveau haben. Drei Schulen wurden gegründet, an denen Abitur mit Schwerpunkt Theologie angeboten wird.

Die MV-Indonesienmission unterstützt die Partnerkirche GGP vor allem durch Gebet und Finanzen.

Patenschaften für Studenten & Gemeindegründer

Viele Theologiestudenten können ihr Studium nicht alleine finanzieren. Gemeindegründer haben zu Beginn keine Gemeinde, die sie bezahlt. Und nur 50% der indonesischen GGP-Pastoren erhalten ein Gehalt.

Deswegen bietet der MV, neben der Möglichkeit der allgemeinen Spenden für die Arbeit der GGP, auch die Übernahme von Patenschaften an für Theologiestudenten und Gemeindegründer an.

  • “Partner in Mission” (PIM) bedeutet, dass man eine Patenschaft für einen Studienplatz in Indonesien übernimmt. Mit 25 Euro im Monat für die Zeit von drei Jahren finanziert man einen Studienplatz für einen Studenten, der sich zum Pastor oder Gemeindegründer ausbilden lässt. Mit den 25 Euro ist ein Großteil der monatlichen Kosten für Unterkunft, Ernährung und Ausbildung gesichert.
  • PIM PLUS ist eine Patenschaft für eine Gemeindegründung der GGP, durch die sich ein Gemeindegründer in den ersten Monaten und Jahren auf die Gründung einer neuen Gemeinde konzentrieren kann und seine Familie mit dem Nötigsten versorgt ist. Auch hier bedeutet die Patenschaft eine monatliche Unterstützung von 25 Euro für die Zeit von drei Jahren.

Bei Interesse an und Fragen zu den Patenschaften wenden Sie sich bitte an Malin Praktiknjo (mitte) (m.praktiknjo@muelheimer-verband.de). Wir freuen uns, wenn Sie eine Patenschaft übernehmen möchten und teilen Ihnen die Bankverbindung und alle wichtigen Informationen auf Anfrage gerne mit.

Die MV-Indonesien-Kommission

Die MV-Kommission, die sich um die Beziehungen zur GGP kümmert, besteht aus einem Mitarbeiterteam aus verschiedenen Gemeinden des MV:

Aktueller Leiter der MV-Indonesienkommission:
Pastor Ingo Bröckel, Paulus-Gemeinde Bremen

Betreuung der Patenschaften PIM/PIM+: 

Malin Praktiknjo, ursprünglich aus der Christus-Gemeinde Hamburg
 
Spendenkonto für Die MV-Indonesien-Kommission

Alle Spenden gehen auf das Konto des Mülheimer Verbandes. Der Mülheimer Verband verschickt jeweils im Januar/Februar des Jahres eine Spendenbestätigung für das vergangene Jahr. Bankverbindung und genaue Spendenzweckangaben finden sich hier.

MV Weltweit

MV Weltweit

MV Weltweit

Missionarische Kurzzeiteinsätze

MV Weltweit bietet jungen Menschen finanzielle Unterstützung für einen Kurzzeiteinsatz.

Für die junge Gemeinde-Generation stellt sich oft die Frage, was man mit seinem „Gap-year“, also dem einem Jahr zwischen Schule und Ausbildung/Uni, machen könnte. Es ist eigentlich eine perfekte Zeit, um einmal etwas ganz anderes zu erleben. Viele Jugendliche entscheiden sich deshalb, diese Zeit im missionarischen Dienst für Gott einzusetzen. Die Möglichkeiten für solche missionarischen Kurzzeiteinsätze sind heute vielfältig. Die Einsatzorte könnten unterschiedlicher nicht sein. Im Herzen Afrikas beim Aidswaisen-Projekt, oder auf dem OM-Schiff mit der riesigen schwimmenden Bibliothek mitarbeiten und dabei die Welt umrunden oder eine Jüngerschaftsschule in der Schweiz mit verbundenen missionarischen Einsätzen erleben.
Es liegt dem Mülheimer Verband am Herzen, dass junge Menschen missionarische Erfahrungen sammeln, sich weiterentwickeln und diese wertvollen Erfahrungen nach ihrer Rückkehr am besten in ihrer Heimatgemeinde einbringen. Daher bietet MV Weltweit jungen Menschen finanzielle Unterstützung für einen Kurzzeiteinsatz. Zusätzlich beteiligen sich in der Regel die Heimatgemeinden der Kurzzeitmissionare.

Das Ziel von MV Weltweit

MV Weltweit möchte jungen Leuten aus den MV-Gemeinden durch Beratung und finanzielle Unterstützung helfen, im Rahmen von Kurzzeiteinsätzen, Erfahrungen zu sammeln. Die Erfahrungen der Kurzzeitmissionare können den MV-Gemeinden neue Impulse für ihre Rolle in der Weltmission vermitteln.

Wir hoffen durch die Kurzzeiteinsätze die geistliche Entwicklung junger Menschen intensiv fördern zu können, was letztlich auch den sendenden Gemeinden zugutekommt. Nicht zuletzt können manche Erfahrungen in der Missionsarbeit zu einem Hinweis für eine langfristige Berufung im Reich Gottes werden.

Motivation

Der erste Impuls zu einem missionarischen Kurzzeiteinsatz wird oft nicht in den Heimatgemeinden oder Jugendkreisen gegeben, sondern bei anderen Veranstaltungen, wie z.B. MOVE. Das begrüßen wir.

Finanzielle Unterstützung

Eine Förderung durch MV Weltweit kann unter folgenden Voraussetzungen erfolgen:

A) IN DER REGEL FÖRDERT MV WELTWEIT EINSÄTZE, DIE EIN JAHR, HÖCHSTENS JEDOCH ZWEI JAHRE DAUERN.

Nicht gefördert werden Kurzeinsätze unter zwei Monaten oder Einsätze mit überwiegendem Urlaubscharakter. Ebenso werden keine theologischen Ausbildungen, Praktika und ähnliches gefördert, also nichts, was dem Kurzzeitmissionar formal als Ausbildung angerechnet werden könnte. Gefördert werden dagegen Einsätze, in denen sich Schulung und Praxis sinnvoll mischen. Gefördert werden sowohl missionarisch-evangelistische, als auch sozial-missionarische Einsätze. Im Inland kann MV Weltweit nur dann fördern, wenn eine eindeutige missionarische Situation gegeben ist.

B) DER GEFÖRDERTE KURZZEITMISSIONAR STEUERT EINEN FINANZIELLEN EIGENANTEIL FÜR DEN EINSATZ BEI.

Dieser Eigeneinteil wird durch Ersparnisse und/oder durch Finanzhilfen seitens der Familie aufgebracht. Auch ein persönlicher Spender/Unterstützerkreis kann dazu beitragen. In den meisten Fällen werden diese Zuwendungen, zweckgebunden für den Kurzzeitmissionar, direkt an die den Einsatz verantwortende Organisation weitergeleitet.

C) DER GEFÖRDERTE KURZZEITMISSIONAR SOLL IN EINE MV-GEMEINDE EINGEBUNDEN SEIN.

In seiner Heimatgemeinde bringt er sein Anliegen bzw. seine Berufung für den Kurzeinsatz vor. Erstrebenswert ist, dass die Gemeinde den Einsatz geistlich unterstützt und nach Möglichkeit für eine geistliche Begleitung des Kurzzeitmissionars während des Einsatzes sorgt. Weiterhin ist anzustreben, dass die Gemeinde den Einsatz auch finanziell fördert, dies kann z.B. durch eine gezielte Spende an MV Weltweit geschehen.

Die Finanzierung durch die genannten „drei Standbeine“ sind zwischen dem Kurzzeitmissionar, seiner Heimatgemeinde und MV Weltweit rechtzeitig abzuklären. Hier werden Kosten und Möglichkeiten abgewogen und eine Entscheidung über die Aufnahme in das Programm getroffen.

Eine Förderung durch MV Weltweit kann nur dann zugesagt werden, wenn entsprechende Mittel vorhanden sind und die den Einsatz verantwortende Organisation eine Spendenbescheinigung an den MV aufstellen kann. Es besteht also kein Anspruch auf Förderung. Anfragen bezüglich einer Förderung können an bewerbung@mv-weltweit.de gerichtet werden.

 

Wie erhält MV weltweit seine Mittel?

MV-Gemeinden und Privatpersonen werden gebeten, zweckgebunden für MV Weltweit zu spenden. Spenden werden mit dem Vermerk „MV Weltweit“ auf das Konto des Mülheimer Verbandes überwiesen. Der Mülheimer Verband verschickt jeweils im Januar/Februar des Jahres eine Spendenbestätigung für das vergangene Jahr. Bankverbindung und genaue Spendenzweckangaben finden sich hier.

Wer verantwortet MV Weltweit?
MV Weltweit ist ein Arbeitsbereich der MV-Jugendkommission. Die Spendenverwaltung wird von der MV-Geschäftsstelle verantwortet.

Die Ansprechpartnerin für MV Weltweit ist:

MIRIAM SCHAUPP
Mitglied der MV-Jugendkommission
Pastorin der Christus Gemeinde Pforzheim
Rennfeldstr. 19
73175 Pforzheim
miriam.s@mvjugend.de