Inhalt:
Gottesdienste werden auf der ganzen Welt gefeiert – und doch unterscheiden sie sich je nach Land und Kultur oft stark. Dabei bilden westliche Kirchen und Gemeinden tatsächlich nicht „Mehrheit“ der globalen Christenheit, denn die meisten Christen leben aktuell in Afrika. Hier, in einem Kontext, der oft von materieller Armut gekennzeichnet ist, wird ein Reichtum sichtbar, der nicht in Besitz liegt, sondern in lebendigem Glauben, Gemeinschaft und einer spürbaren Abhängigkeit von Gott.
Gemeinsam wollen wir entdecken, welche „Schätze“ in sambischen Gottesdiensten sichtbar werden: eine Freude im Lobpreis, die aus echter Hingabe entsteht, eine Selbstverständlichkeit im Gebet, die Gott konkret in den Alltag einbezieht, und eine Gemeinschaft, die Glauben miteinander trägt. Dabei geht es nicht nur um Beobachtungen, sondern um die Frage, was wir daraus für unsere eigenen Gottesdienste und Gemeinden in Deutschland lernen können.
Durch praktische Erlebniselemente, gemeinsame Reflexion und Austausch werden konkrete Impulse erlebbar, die helfen können, Gottesdienste neu zu gestalten – nicht durch Kopieren äußerer Formen, sondern durch ein tieferes Verständnis dessen, was geistliches Leben wirklich trägt. Eine Einladung, den Blick zu weiten und neu zu entdecken, wie Gottes Gegenwart im gemeinsamen Feiern von Gemeinde Raum gewinnen kann.
Dieses Seminar wird nur am Donnerstag angeboten.

Anne Voß und Elias Reissmüller
Anne hat insgesamt fast vier Jahre in Sambia gelebt, wo sie als Mitarbeiterin von Life Trust, der Sambia Mission des Mülheimer Verbands, gearbeitet hat. Sie und ihr Verlobter Elias haben eine Vielzahl sambischer Gemeinden aus allen möglichen Denominationen kennen gelernt. Aus ihren eigenen Erfahrungen und Liebe zu Sambia, Gemeinde, anderen Kulturen und Musik geben sie einen Einblick in den Reichtum sambischer Glaubenskultur.