Inhalt:
Das Konzept der Dekonstruktion steht ursprünglich im Zusammenhang mit französischen Philosophen der Postmoderne wie Jacques Derrida, aber auch Michel Foucault und Jean-Francois Lyotard. Das Wort setzt sich zusammen aus den Wörtern Destruktion (Zerstörung) und Konstruktion (Aufbau) und beschreibt, vereinfacht ausgedrückt, den Vorgang, vorhandenes Wissen oder Überzeugungen zu analysieren, auseinanderzunehmen und eventuell wieder neu zusammenzusetzen. Dieses Vorgehen wurde in den letzten Jahren in der Theologie häufiger mit sogenannten postevangelikalen, aber auch postliberalen Strömungen in Verbindung gebracht. Wir wollen gemeinsam schauen, wie das genau funktioniert und welche Chancen und Gefahren dieses Vorgehen für die Nachfolge beinhaltet.
Dieses Seminar wird Donnerstag und Freitag angeboten.

Rüdiger Sumann
Lukas Gemeinde Berlin
Pastor in der Lukas-Gemeinde Berlin mit den Schwerpunkten Theologie, Apologetik, Seelsorge und Gemeindegründung.