Rechtliches & Finanzen

Rechtliches

Der Mülheimer Verband bietet seinen Mitgliedern ein Beziehungsnetzwerk und eine Dienstgemeinschaft an mit dem Ziel, den biblischen Auftrag für den Gemeindebau, die Weltmission und für sozial-diakonische Aufgaben zu erfüllen.

Der Mülheimer Verband Freikirchlich-Evangelischer Gemeinden e.V. versteht sich als evangelische Freikirche in Deutschland. Zweck des Vereines ist es, als Dachverband rechtlich selbständigen Ortsgemeinden und anderen Körperschaften ein Beziehungsnetzwerk und eine Dienstgemeinschaft anzubieten, mit dem Ziel, den biblischen Auftrag für den Gemeindebau, die Weltmission und für sozial-diakonische Aufgaben zu erfüllen. Durch den Verein wird zudem die Zusammenarbeit mit anderen Kirchen, Freikirchen, kirchlichen Verbänden und Werken auf nationaler und internationaler Ebene ermöglicht und gefördert.
Die Mitglieder des MV sind in ihren Ordnungen, Einrichtungen und Beschlüssen selbständig. Durch die Mitgliedschaft im MV wissen sich die Mitglieder verpflichtet:
  • sich gemäß der MV-Satzung in den MV einzugliedern,
  • die Beschlüsse der MV-Mitgliederversammlung anzuerkennen,
  • die Arbeitsbereiche des MV zu unterstützen,
  • den MV durch Spenden zu finanzieren.

Die Mitgliederversammlung des MV (auch MV-Delegiertentagung genannt) findet ein Mal im Jahr jeweils am Tag vor der MV-Mitarbeiterkonferenz ECHT! statt. Die MV-Gemeinden entsenden jeweils Delegierte, die sie aufgrund eines in der MV-Ordnung festgelegten Stimmensystems in der Mitgliederversammlung vertreten. Für MV-PastorInnen und VikarInnen ist die Teilnahme an der MV-Mitgliederversammlung Pflicht. Neben der Stimmenvertretung haben die Delegierten und pastoralen MitarbeiterInnen die Aufgabe, Anregungen und Rückmeldungen der MV-Gemeinden weiterzuleiten. Und sie achten darauf, dass Informationen, Zielsetzungen und Aufgabenstellungen durch die DT bzw. Beschlüsse der MV-Mitgliederversammlung in ihrer Gemeinde Beachtung finden.

Zur Mitgliederversammlung können sich nur der eingeladene Personenkreis bzw. die von einer MV-Gemeinde beauftragten Delegierten anmelden. Die Teilnahme von Gästen ist möglich, soll aber mit einem Mitglied der MV-Leitung abgestimmt werden.

Die Satzung und die Ordnung(en) des MV finden sich in der MV-Dokumente-CLOUD.

Finanzen

Die Finanzmittel des Mülheimer Verbandes dienen dazu, seinen Gemeinden und Mitgliedern gute Rahmenbedingungen zur Umsetzung der MV-DNA und ihres Auftrages für diese Welt zur Verfügung zu stellen.

Aufgabe des Mülheimer Verbandes Freikirchlich-Evangelischer Gemeinden e.V. (MV) ist es, seinen Gemeinden und Mitgliedern gute Rahmenbedingungen zur Umsetzung der MV-DNA zur Verfügung zu stellen. Das wird durch die Struktur des MV mit seinen Mitgliedern und seinen verschiedenen Arbeitsbereichen umgesetzt.

 

Der MV benötigt zur Umsetzung seiner Aufgaben entsprechende Finanzmittel, die ihm hauptsächlich von seinen Mitgliedern zur Verfügung gestellt wird.
  • Es ist insbesondere die Aufgabe der Mitglieder, für ihren Verband zu sorgen. Das geschieht durch Spenden/Abgaben der Mitglieder an den MV.
  • Der MV-Bereich Mission führt seinerseits einen Verwaltungskostenanteil von den erhaltenen zweckgebundenen Spenden an den MV-Kirchenbereich ab. Die Höhe dieser Verwaltungskostenabgabe wird durch die MV-Leitung beschlossen.

Grundlage für den Umgang mit den Spendenmitteln und für die Festlegung der Verwaltungskostenabgabe der Missionsbereiche sind die gültigen Spendengrundsätze der Arbeitsgemeinschaft Evangelikaler Missionen (AEM). 

 

Der MV erhebt keine festgelegten Mitgliedsbeiträge. Die Mitglieder finanzieren den MV (Verein) stattdessen durch Spenden/Abgaben.
  • Die Spenden/Abgaben der Gemeinden orientieren sich dabei nicht an der Mitgliederzahl sondern an den jeweils eigenen Spendeneinnahmen („je nach Vermögen“ – 2. Kor. 8-9).
  • Eine prozentuale Höhe für die Spenden/Abgaben wird durch die Mitgliederversammlung des MV gemeinsam festgelegt. Diese festgelegte Höhe der Spenden/Abgabe hat empfehlenden Charakter; es besteht jedoch unter den Mitgliedern die wechselseitige Erwartung, dass sich alle daran orientieren. Falls das aus bestimmten Gründen temporär nicht oder nur teilweise möglich ist, soll das mit dem MV-Vorstand abgesprochen werden.

 

Im Jahr 2001 wurde durch die MV-Delegiertentagung (Mitgliederversammlung) eine 4%-Spenden/Abgabe von den eigenen Spendeneinnahmen an den MV beschlossen. 
  • Nähere Erklärungen zur Berechnung der Gesamtspendensumme, von der die 4% abgegeben werden, finden sich in der MV-Ordnung.
  • Gemeindeneugründungen bzw. neue Mitglieder des MV können ihre 4%-Spenden/Abgabe an den MV schrittweise umsetzen: Im ersten Mitgliedschaftsjahr 1%, im zweiten Jahr 2%, im dritten Jahr 3% und ab dem vierten Jahr 4%.

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